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Wo wir zuhause sind

Das Schweizer Gemüse-Schlaraffenland

Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos Seeland / Bildquelle: Stiftung Biotopverbund Grosses Moos

Das Schweizer Seeland besteht aus einem schweizweit einzigartig fruchtbaren Boden und ist somit ein wahres Paradies für den Gemüseanbau. Das Gebiet war vor der ersten Juragewässerkorrektion ein riesiges Sumpfgebiet. Die wertvollen, mineralstoffreichen Nährwerte des Sumpfes unterstützen die Gemüseproduktion im Seeland noch heute enorm.

 

Der Gemüsebau etablierte sich im Grossen Moos nach der 1. Juragewässerkorrektion um das Jahr 1900. Mit der Mechanisierung um 1950 erlebte der Gemüsebau einen grossen Aufschwung. Arbeitsteilung durch hochgradige Spezialisierung in Produktion und Handel führten zur Stärke des Seelandes in der Gemüseproduktion. 

Das Gemüseland

Das Grosse Moos im Seeland ist das grösste Gemüseanbaugebiet der Schweiz. Knapp 500 landwirtschaftliche Betriebe bauen hier Gemüse an. Es werden rund 60 verschiedene Sorten kultiviert. Typische Seeländer Gemüse sind Rosenkohl, Rhabarber, Schwarzwurzeln und gebleichter Lauch. Die wichtigsten Kulturen sind Zwiebeln, Rüebli, Nüssler, Kopfsalat, Tomaten, Sellerie und Bohnen.

Anbauflächen

Unsere Produzenten beliefern uns mit Gemüse aus folgenden Anbautechniken: 

 

Anbauflächen Seeland 2009*                                                   

ha
im Seeland          

Anteil %
im Seeland        
Gewächshauskulturen 164 16
Freilandanbau 2'413 23
TOTAL  2'577 22

*Quelle: Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg, www.gemueseschweiz.ch